Dienstag, 12. August 2008

Review - "Desolated Battlefields" von Carcharoth



Interpret: Carcharoth
Titel des Tonträgers: Desolated Battlefields
Stil: Pagan Metal
Spielzeit: ca. 34 Minuten

1. Intro
2. Desolated Battlefields
3. Hammer against the crosses
4. Fire Purification
5. The march of the broken souls
6. As one with the woods

Begeisterten Tolkien Fans, dürfte der Name „Carcharoth“ bereits ein Begriff sein, beschreibt dieser doch den Wolf-Wächter des mächtigen finsteren Herrschers Morgoth aus dem bekannten Roman „Silmarillion“.
Nun, heute möchte ich das Werk aktuelle Werk einer spanischen Band vorstellen, die sich eben diesen Namen angeeignet hat.

Erschienen ist die CD im Juni 2007 bereits als Promo „Kurzfassung“ mit nur 2 Titeln. Nach dieser Eigenproduktion, kam im Februar des Jahres 2008 auch schon das vollendete Album bei Black Tower Productions raus (ihnen auch einen Dank für die Promo-Version).

Der Name des Tonträgers „Desolated Battlefields“, als auch das Cover der CD, erzeugten bei mir bereits ein wenig Neugierde, um welche Art der dunklen Musik es sich hierbei wohl handeln möge.
Dem Cover-Artwork nach zu Urteilen, erwartete ich mir eigentlich zunächst keine lieblichen Melodien, sondern viel eher hartes und brachialisches Getöne. Zu meinem Überraschen, muste ich jedoch feststellen, dass ich mich geirrt hatte…
Der erste Eindruck: Das Intro klingt keinesfalls aggressiv, oder spannungserzeugend, viel eher gleicht es melodischen mittelalterlichem Klanggut.

So schön und beinahe „fröhlich“ diese Einleitung auch klingen mag, war ich ehrlich gesagt erleichtert, als mich die rauen Klänge des 2. Tracks überkamen!
Abgesehn vom rohen Gitarrensound der anfangs noch im Mid-Tempo gehalten wird und sich zunehmens steigert, kommt (besonders bei den epischen Riffs) auch der Gesang hörbar zum Vorschein!
Das emotionale Geschrei, welches dem Sänger wohl die letzten Stimmbänder rauben wird, passt auch in den folgenden Liedern gut zum rohen aber dennoch melancholischen Gespiele der E-gitarre.
Besonders gut gefällt mir auch der langsame, fast depressive Anfang des Liedes „Hammer Against the Crosses“, welcher im Lauf des Liedes in melodische Gitarrenklänge überfließt.
Wie der Titel bereits vermuten lässt, handelt es sich bei dem Lied ganz klassisch um den Krieg der Heiden gegen das Christentum. Ob der Text jetzt einfallsreich ist oder nicht, lässt sich wohl streiten, aber viel mehr Themen umfasst üppiger Pagan Metal ja nicht.

Auch die folgenden Titel auf dem Silberling, gleichen dem Konzept der anderen Songs.
In so manchen Stellen, lässt sich jedoch ein kleiner Ohrwurm-Faktor finden, so zum Beispiel die klangvolle Stell, kurz vor der Hälfte des letzten Titels „As one with the woods“!
Ein Akustik-Part darf auf einem Standard Pagan Metal Album natürlich auch nicht fehlen, so findet man einen solchen natürlich auch auf „Desolated Battlefields“.

Letzten Endes kann ich nur sagen: Bei dieser CD handelt es sich eher um ein durchschnittliches Pagan Metal Werk, welches nicht wirklich zu einem Kauf zwingt, aber zu einem angemessenen Preis auch hörenswert ist!
Für Freunde von Clean-Gesang im Pagan Metal gilt jedenfalls –> Hände weg!

Dienstag, 1. Juli 2008

Review - "Helvetica Diabolica" von Black Jade



Interpret: Black Jade
Titel des Tonträgers: Helvetica Diabolica
Stil: Black Metal / Mittelaltermusik
Spielzeit: ca. 56 Minuten

1. Anno 1811
2. Schnefall
3. Hail Domina Helvezia
4. Auf alten Pfaden
5. Wiedergeburt der Sonne
6. Winterwald
7. Andacht
8. Des Teufels Brücke
9. Du kämpfst, du siegst
10. Anno 1961

Bei „Helvetica Diabolica“ handelt es sich um das dritte Album in voller Länge, welches die schweizer Black-Metal-Band Black Jade (welche nun lediglich aus einer Person besteht) innerhalb von 8 Jahren des Bestehens (diesmal wieder über Black Tower Productions) veröffentlicht hat.
In diesem Falle sei also auch ein Dank an Black Tower Productions ausgesprochen, für die Promo-Version dieses Albums, welche mir zur Verfügung gestellt wurde!

Nun aber Schluss mit der Einleitung!
Dieses Album ist kein gewöhnliches Standard-Black-Metal-Album... auch wenn ich die anderen Alben dieses Projekts nicht kenne, muss ich sagen, dass „Helvetica Diabolica“ einen sehr eigenen Stil aufweist.
Gezeichnet ist es vor allem durch prägende Hintergrundmelodien (beste Beispiele sind der Gitarrenklang im Hintergrund vom 2. Titel „Schneefall“, sowie die Melodien in „Hail Domina Helvezia“) und durch die aussagekräftige Stimme Naragarth´s. Die Textpassagen sind trotz der klassischen Krächzstimme sehr deutlich heraus zu hören und verschaffen einem einen guten Eindruck von diesem Werk.
Unbedingt erwähnenswert ist auch die Präsenz von mittelalterlichen Liedern wie unter anderem „Auf alten Pfaden“ oder „Wiedergeburt der Sonne“. Darüber ob diese folkigen Songs ins Konzept des Albums passen, kann man sich natürlich streiten, aber hörenswert sind sie dennoch auch!

Auch das Cover (hier leider ein bisschen klein Dargestellt) welches ein paar nackte „Dämoninen“ und deren Herrin zeigt, ist sehr gelungen und dürfte so einigen (besonders männlichen Geschlechtes) gefallen, hehe.
Die Botschaften in diesem Werk sind überwiegend satanistischer Natur, jedoch unterstreichen auch viele Texte und Titel den Patriotismus Naragarth´s, wie zum Beispiel „Hail Domina Helvezia“ oder der Titel des Albums „Helvetica Diabolica“.

Um zu den Liedern noch mal zurück zu kommen…
Meine Favoriten auf „Helvetica Diabolica“ sind vor allem die Titel „Schneefall“ (aufgrund der Hintergrundmelodie, welche mir zum Ohrwurm wurde und wegen dem fiesen Gesang), sowie „Hail Dominica Helvezia“ (wegen dem heroischen Gitarrengespiele in der Mitte/ dem Refrain).

In- und Ourto auf der CD, sprich die Titel „Anno 1811“ und „Anno 1961“ tönen übrigens höchst hymnenhaft! Was noch über „Anno 1961“ gesagt werden sollte: dieser Song dauert nicht grundlos 17 Minuten lang… nachdem die Hymne ausgeklungen hat und eine kleine Pause verstrichen ist, kommt dem Hörer Schweizer-Alpenvolk zu Ohren! Wieder mal ein kleiner Beweis des schweizer Patriotismus!

Zuletzt pflege ich nur zu sagen:
„Helvetica Diabolica“ ist ein gelungenes Album, wenn auch von der Zusammenstellung her ein wenig verwirrend… meiner Meinung nach ist es zwar ein wenig irritierend die schwarzmetallischen Klänge gemeinsam mit fast „lieblichen“ Folk-Stücken auf eine Scheibe zu pressen, aber hören lassen können sich auf jeden Fall beide Sorten!
Um es noch einmal kurz zu beschreiben: Das Album besteht aus 10 satanischen und patriotischen Hymnen und bedient sich äußerst melodischer Klänge, verzichtet aber dennoch auf Keyboards, Frauenstimmen oder Synthesizer!

Wie bereits erwähnt handelt es sich um einen sehr eigenen Stil, aber besonders Anhänger des melodischen Black Metals, schweizer Patrioten oder Freunde von mittelalterlicher Musik, sollten sich die Scheibe greifen!

Review - "Stahlbestie" von Reichswinter



Interpret: Reichswinter
Titel des Tonträgers: Stahlbestie
Stil: Black Metal
Spielzeit: ca. 20 Minuten

1. Reichswintereinbruch
2. Stahlbestie
3. Reichswinter
4. Werwolf ( Absurd )
5. Vernichtungsschlag ( Ausklang )

Im Jahr 2006 ist diese salzburger Haterock-Formation aus der Erde des Untergrunds gewachsen.
Stilistisch ist diese Band eher dem Black Metal zuzuordnen, doch, da sie ihre Musik als etwas Individuelles sehen und sich von der kommerziellen Masse im Black Metal herautrennen wollen, bezeichnen sie ihren Stil als „Haterock“!
Die erste Demo war auf 20 Stück limitiert und erschien im Jahr 2007.
Als einer der wenigen Besitzer dieser Demo, wollte ich gleich mal eine Rezension über das Werk (mit Titel „Stahlbestie“) schreiben.

Auf dem Tape sind 5 Lieder. Das erste und das letzte Lied sind ein In- bzw. Outro.

Die Kassette beginnt mit Kriegsgeräuschen und Gefechtsszene, die einem den Eindruck verschaffen, als wäre man geradewegs an der Front und säße in einem deutschen Panzer, dem Tode ins Auge blickend!

Kaum ist das Intro zu Ende, beginnt auch schon das Kriegeschaos Form anzunehmen!
Kurz ertönt ein schriller Gitarrenklang, dann geht es aber auch schon los…
Beim Lied „Reichswinter“ bemerkt man, in welche Richtung die Musik der Truppe geht… ein rockiges Schlagzeug, raue Gitarrenriffs und die gequälte Stimme des Sängers Fafnir (früher Schinder) sorgen für eine gnadenlose Kampfesstimmung. Teils klingt die Stimme sehr krächzend und hoch, Teils aber auch sehr grölend und vom Stil her vergleichbar mit RAC-typischen Gesang.
Generell dürften sich „Reichswinter“ musikalisch sehr an rockigen Bands orientieren, so zum Beispiel auch an Priestermord oder Absurd, doch dazu später mehr…

Kommen wir zum zweiten Song auf der Kassette, der den Namen der Demo („Stahlbestie“) trägt.
Gemeint ist damit der alte deutsche Panzer aus dem Zweiten Weltkrieg, besser bekannt als „Tiger“(der ja auch das Cover der Demo ziert). Zwischen 2 „echten“ Liedern hat man nicht viel Auswahl was die Favoriten betrifft… aber Stahlbestie tönt meiner Meinung nach am besten.
Vor allem sind auch der Text und das zerstörerische, kriegeslüsterne Gedankengut aus dem Lied herauszuhören. „Bestie aus Stahl sorgt für der Feinde Qual!“
Das Schlagzeug ist bei dieser Nummer ein wenig rockiger und der Sänger gibt zwischen den Sätzen auch gern mal ein paar merkwürdige Laute von sich, die ich nicht genauer definieren kann...

Um zu Absurd zurückzukommen… das letzte Lied auf der Kassette ist ein Cover dieser Kulthorde. Es handelt sich um einen sehr bekannten Song: Werwolf.
Reichswinter spielen dieses Lied jedoch nicht in Form eines 08/15-Abklatsches des Originals, sondern in einem eigenen Stil, wie er für die Band (also Reichswinter) typisch ist.
Besonders das Schlagzeug und der Gesang sorgen für die individuelle Darstellung dieses Klassikers, während sich die Gitarre eher an die gängige Version des Liedes hält.
Die Band will mit diesem Song offenbar ihren Stil unterstreichen und auch die Band, an der sie sich musikalisch scheinbar auch orientiert. Mit einem eigenen Mantel aus rockigem Schlagwerk und Fafnir´s Gesang, wird aus diesem altbekannten Lied jedenfalls eine sehr persönliche Version.

Mit einem ebenso aussagekräftigen Outro, endet die gnadenlose Demonstration des Totalen Krieges auch schon wieder!

Die Qualität von „Stahlbestie“ ist auf jeden Fall demogerecht und Reichswinter haben mit diesem Werk zum Ausdruck gebracht, aus welchem Umfeld der dunklen Musik sie stammen!
Selbstverständlich ist den meisten Leuten der Bandname kein Begriff und die Demo ist ja ausschließlich auf geringe 20 Stück limitiert, welche meines Wissens nach bereits alle vergeben sind… spätere Veröffentlichungen dieser Band, sollte man sich jedoch mal zu Gemüte führen und selber urteilen! Die primitiven, rockigen Klänge dieser Gruppe finden bestimmt in einigen schwarzen und verkohlten Black-Metal-Herzen einen Platz!

Donnerstag, 19. Juni 2008

Review - "Schemen" von Todtgelichter



Interpret: Todtgelichter
CD: Schemen
Stil: Black Metal
Spielzeit: ca. 54 Minuten

1. Impuls
2. Larva
3. Segen
4. Blutstern
5. Für Immer Schweigen
6. Aschentraum
7. Hammer
8. Beginn Des Endes

Im Jahr 2007 ist die CD „Schemen“ der deutschen Black Metal Band „Todtgelichter“ bei Folter Records (denen ich auch für die Promo sehr danke) erschienen.
Leider dauerte es ein wenig, bis ich genug Zeit hatte mich dieser CD hier zu widmen, aber nun, da ich nach einer kleineren Pause bereit war mir das Werk zu Gemüte zu führen, folgt selbstverständlich auch die Review.

Nun… Anfangs war ich ein wenig geschockt, als ich merkte, dass der erste Titel „Impuls“ von Frauengesang begleitet wird… ich bin nicht wirklich ein Anhänger vom Frauengesang im Black Metal. Mit Erleichterung stellte ich jedoch fest, dass dieses Lied offenbar nur als Introduktion gedacht ist und die weiteren Lieder nicht mit Frauengesang untermalt sind!

Das erste Lied tönt besonders durch das Gitarrengeklimpere sehr Atmosphärisch und ist als Einleitung für ein solches Album durchaus gelungen.
Der Rhythmus hält sich bei diesem Track noch sehr langsam, doch das Unheil naht…

…der zweite Titel! – es geht zur Sache!
Die harten Schlagzeugschläge leiten das Lied ein.
Die eher langsamen Klänge, die mit einem verachtenden und grimmigen Gesang begleitet werden, sind nur der Anfang! Das Tempo steigert sich bei einigen Stellen und die (zu Beginn) Monotonen Töne, werden von einer schrillen Gitarrenmelodie begleitet!
Die Melodien stechen sehr hervor und sorgen für eine melancholische Stimmung vom feinsten! Auch ruhigere Parts beinhaltet dieses Lied.

„Segen“,das 3. Lied auf der CD beginnt mit (für Black Metal) sehr außergewöhnliche Klängen… neben depressiven Gitarrenmelodien ist ganz eindeutig ein Didgeridoo (ein traditionelles Blasinstrument australischer Ureinwohner) zu hören!
Das Mag vielleicht abschreckend klingen… aber ich persönlich muss sagen, dass diese Einbaute erstaunlich gut zum restlichen Instrumental passt!
Durch dieses ungewöhnliche Instrument, tritt das ganze Lied auch besonders abwechslungsreich in Erscheinung. Auch die anderen Instrumente können sich hören lassen, sogar der Bass kommt in späteren stellen hörbar zum Einsatz.

Klanglich erinnert das Album ein wenig an alte Gorgoroth Werke, jedoch handelt es sich hierbei andererseits um einen so eigenen Stil, dass man es nicht zu 100% in eine Schublade stecken kann! Todtgelichter haben in dieses Werk offenbar viel Mühe und Emotion gesteckt, was man auch am Klang vernehmen kann. Wie bereits erwähnt wird „Schemen“ auch unterstützt von ungewöhnlichen Instrumenten, die im Black Metal normalerweise keine Verwendung finden. Die Klänge im Allgemeinen sind melancholisch und depressiv, auch die sprachlichen Einbauten (z.B. im Lied „Blutstern“, wo eine Einbaute aus dem Film Matrix zu vernehmen ist), unterstützen diese Stimmung und ihre Wirkung.
Die depressiven Gitarrenriffs können sich jedoch auf äußerst komplexe Melodien steigern und sich auch in Akustik Klänge verwandeln!

Alles in Allem handelt es sich bei „Schemen“ um ein äußerst melancholisches Werk, dass einem sehr zum nachdenken bringt… die Band hat mit dieser CD etwas Außergewöhnliches ans Tageslicht gebracht, was man in heutigen Zeiten selten findet.

Sonntag, 25. Mai 2008

Interview (Englisch) - Naahz von Blodsrit



(Naahz von Blodsrit - 21.März 2008 in Salzburg)

Als Langjähriger Blodsrit-Hörer, war es mir eine große Ehre, im Rahmen des Zines ein paar Worte mit dem Sänger und Gründer der schwedischen Black-Metal-Band wechseln zu können!
Kürzlich, als es die Schweden nach Salzburg verschlug, hatte ich das Glück die Truppe ein bisschen kennen zu lernen.

Hello Naahz, first of all I want to thank you for commenting my questions!

Hey! I take the opportunity to give regards in return for the support in Blodsrit this cold night in the beginning of May of the year 2008 ayps.

1) You are one of the two guys who founded the band Blodsrit so what was the impulse to launch this horde and what was the reason for Kettil’s leave?

At that point of time where Blodsrit was born (or rather "Skuggrike" which was the name given to the band initially) I was involved in a few bands, namely: Primitive Symhpony, Wrath & Demonized. For some reasons I moved and I was from that moment not able to rehearse or create with any of the aforementioned bands. The creative hunger grew inside and the outcome was the need of a new band, hence Skuggrike. Kettil was a guy I met during this time who shared the ideals and views upon life that I had, so we kind of teamed up and recorded a demo entitled "The arrival of Kaos". This recording was anyhow never released in any official way and when I decided to move back to where I left from we went separate ways. My direction was later to be known as Blodsrit whilst Kettil's (aka Rogga) path led to the formation of Paganizer, Ribspreader and some other projects. We have been speaking loosely about a reunion. The plan in that case is just a 7" vinyl or something like that. A recording session is anyhow planned in the nearest future and we´ll see what it will turn ot like.

2) Where do you get the name „Blodsrit" from and can you tell us the meaning please?

The name Blodsrit would easiest be translated as "blood ritual" in English. It is just a name that has been taken from an old heathen tradition where blood was sacrificed in a ritualistic way in order to get your wishes come true. In a way you might say that Blodsrit is my blooddrenched ritualistic gift to the elder gods.

3) In the early years of Blodsrit you had some trouble with "Oaken Shields" which was your label at that time. What was the problem in detail?

Well, the problems we have encountered labelwise was not really in the beginning but instead more recently during these days. What I can say is that the issues we have with the particular label is still an infected wound, so at the moment I will (for certain reasons) say no more until things have been sorted out.

4) You produced the video to „The glorious rise of flames" recently. It is about a ritual or somthing in that way (I hope I understood it the right way!), so can you tell us the plot of this video and your thoughts behind it?

Aye, we got a proposition from some french guy while we were on tour, and he asked us if it was ok if he did a video for us. We said ok, and gave him a few guidelines of what we had in mind but still we gave him a huge artistic freedom to do what he wanted in order to visualize "The glorious rise of flames". We wanted complete nudity and ritual murder in the video (hey, we were young and it was our first video), but it didn´t really turn out like that as you might know. The song is all about the wish to experience the downfall of the earth. To see the end of days and to be able to stand at a high point with a great view of the world and a horizon that burns red as the whole world perish in flames. Imagine the greatness in being one of the last standing humans and witness the earths last dying breath. So the video in a way portrais a person with these wishes that somehow realizes that the day of a dying world is too far away for her to experience and by that she has lost all meaning in life and decides to end the gift of God called life by her own hands. At least that is my personal view upon the video.

5) About what kind of mindset do you preach in your songs? Did the mindset changed in the course of time?

As time pass by you change and grow for every event and turn that life surprises you with for obvious reasons. I would say that in the beginning we had more of a pure antichristian approach to our content, whilst we today have turned into more personal feelings and views nested into what we create. I would definately say that we have matured and everything has alot more meaning now than before.

6) Like you know anyway there exist various types of satanism…To which type do you confess to? Or aren’t you a satanist at all?

I am not really a person that labels myself as this or that. I have my views and ideas upon all various types of directions in life, and maybe someone would say that I am a Satanist, some would claim otherwise. I would say that I am a misanthrope by heart and that is the only thing I confess myself to. I am en extremist and my thoughts are many times not really seen as healthy by the general population, but that is nothing that bothers me really. We are from the day we are born fed with the lie that all humans has the same value while I say that man are born without any value at all. You are worth only what you build. For example I of course have people that means something for me, but that value has taken years to build. And if you view it globally the persons that means something to me means nothing to 99,99999% of the rest of the world, so the conclusion must be that humans are pretty worthless. When you die you are mourned by a few for a while and eventually you are completely forgotten.

In which way does your faith influence your social environment?

To be honest I have never even thought about in what ways my thinking disables me socially. I live my life in a way that pleases me and care not at all of what others do or think about it actually.


7) In Salzburg I saw that you really like tattoos, hehe. So what do your tattoos mean? Do they have a special meaning to you or are they part of a story? Explain them a little bit for our readers!

Every tattoo has a meaning behind it or at least they represent parts of my life where this or that happened. I can look back at my first tattoos and think that if I were to start over again I would have chosen other motives, but I do not regret any of them since they in a way tell a story of the person I was back then and forward. And by saying that they all have a meaning I am definately not at all near the pathetic beings presented in for example L.A Ink and such shows. I try to combine nice art that represents myself and what I do and stand for.
Also, I work part time as a tattoo-artist, and creating something permanent while using human skin as canvas is possibly the ultimate artform one can find.


I see!

8) Are their any bands who are role models to you? You had covered Candlemass and Darthrone, would you count among them as role models?

What we create has lots of different sources of inspiration, but I wouldn’t really say that this or that band serves as role models for what we create. Regarding the covers, we did "Transilvanian Hunger" to fill out the promo since we didn´t have so many new songs at the recording occasion, and the recording was mostly a way for me to see how well me and Fiebig worked together and the cover is very near the original in its recorded form. "Solitude" on the other hand is a song we changed a lot from the original. We took it from slow doom to black metal in a way that at least I see as very much better than the original.

Did they give you direction to music or just to personality?

As mentioned above we have a huge number of inspirational sources, so it is impossible to say that they have done this or that particular thing that in a way and changed and made us what we think or do or are today, and I can´t say that I consider any of the aforementioned bands as something that solely has made me what I am today. I do have a lot of respect for them and what they do anyway.

9) Are there any other bands which do you like personally? Are you in contact with some other bands regularly?

No, we have no intention of making "friends" with what we do whatsoever. We prefer to keep to ourselves and we have no contact on a regular basis with any other bands to this date. We have met some people during the years that we have some shallow contact with but I would say that they are very few and it has never been because of the fact that they are involved in any band that we have stayed in touch with those people.

10) Is there something you hate especially in the society nowadays?

Honestly I believe that I could write a book around this question. Life has made some twisted turns and there are multiple (or millions to be more precise) things that has awakened rage within my being. There are a huge spectra of answers that could be used to answer this. Society is filled with humans, one more the disgusting than the other and human behaviour seems to never stop amazing me with its stupidity. Also we have politics and religion that has built the society and moral grounds on which we have based our lives of today. The list is endless and thus makes the question blurry and hard to answer when it is not specified.

11) You’d playd your first tour quite early… how was it? And in general: How was your first gig ever?

We were given the chance to go on tour throughout France and combine that whilst we were down there to record "Ocularis Infernum", and it was a good experience. At the time we got the proposal it was only me and Fiebig that was in the band, so the first thing we had to do was to find some members to make us able to perform live, hence Saphanoz & Yxmarder. The first gig ever was during this tour in a really small bar far away in a very rural area. It was a rather nice gig, and the following drinking afterwards to celebrate our first gig was extreme. Along with the sound engineers, CRYSTALIUM and NEHEMAH we trashed the location. All in all a very pleasant evening.

12) You were on tour with Eminenz, how did you like them? Do you stay in contact with them?

The crew of Eminenz was really ok to tour with. We have met the singer alot of times before while playing in Annaberg, so we kind of knew him from before. We still have some contact with them and we plan on going on tour again with them in November this autumn for a few gigs. At this point of time I have no dates or venues though, so time will tell where we'll be playing.

13) One station of your tour was Salzburg where we had already talked together, how did you liked this gig?

That particular gig was not really I gig that will be remembered as one of our best. The sound was terrible on stage and we heard nothing of what we did. At some parts we even had to guess where in the song we where. In order to make a decent gig a good sound on stage is absolutely necessary. After a while of not hearing you lose some of the will to perform unfortunately and especially when the one responsible who calls himself sound-engineer seem to don’t care att all or jus don’t understand that something is terrible with his way of working. Anyhow I hope that Austria will be on the list of venues this fall so we can deliver a gig the way it is meant to be given.

It wasn’t the first Blodsrit gig in Austria, will you return again?

As mentioned above we will return as soon as we are given the opportunity. Austria is amongst one of the countries from which we receive the strongest support so going back would be an honour!

14) How do you like the landscape of Austria? Are there any similarities to the Swedish’ territory or is it completely different?

What I like about Austria is the enormous and majestic mountains. Here in the south of Sweden where we live we don´t see or experience this, so the similarities are very few from what we are used to. unfortunately we are always in a car or inside a venue when we are touring so we never actually have any time to spend on experiencing nature from a closer distance than the road. We’re merele observing countries through a windshield of a vehicle which for certain reasons is not much of an adventure.

15) Do you like the nature? Do you go hiking in the forests of Sweden when you are at home or do you get in touch with the nature in any other way?

I have grown up spending a lot of time in the nature and the near surroundings. We live in a very small town on the east coast of Sweden and the nature lies very close to where we live. it takes approximately 10 minutes to walk before you reach the forestlines of this place. Also my family owns a huge part of nature 25 kilometres from my home with deep trollish forests and a lake 30 and that is where I have spent most of my days during this earthly life. There is nothing as peaceful as the silence of the nature at night far away from all that can be called civilization and humanity.

16) It seems like there are many patriots in Sweden... are you a patriot too?

If by patriot you mean a person that loves his country and holds the banner of the nation with pride I would say that I am divided in the issue. I would gladly die defending what is mine and those that means something to me. On the other hand I would never ever, not in a million years go in the frontline of a war defending some fat prick in a suit that calls himself leader over a country to which I happen to be residing. I am proud of my heritage, but Sweden of today as a country has failed in too many ways to be a country taking pride in other than for it's beauty naturewise and historically. We exist in the ruins that once were something. Anyhow, this is a massive question that for sure would need a far longer answer and a complete dialogue in order to get full understanding into what we believe and stand for in this matter.

17) Do you know Black-Metal-Bands from Austria? How do you like them?

Hmmm, I rarely don’t care about bands origins, but I don know that Belphegor is from Austria. After the gig we slept at the place where their rehearsalplace was. Also I know the usual more known bands like Pungent Stench (not black metal though that I was a huge fan of 15 years or more ago. Also I think that Abigor & Summonig must be two of the most internationally known bands that has spawned from your country if I am not totally mistaken.

18) A question about the cover-artwork of your new album "Hinterland": It looks very attractiv almost a little bit confusing...it shows some bird-like shapes and so on... what should it means?

We sent the CD and the titles to Lorenzo Mariani, and the artwork is his vision, or rather a small glimpse of the world that we present as the Hinterland, the land in the far beyond that stretches out in the horizon but yet is unreachable.

19) My last question: What are your further plans with Blodsrit? Are you already working on new matereal?

The nearest future will bring re-releases of our complete back-catalogue in digipak format. All different than the earlier releases. The "Supreme Misanthropy" album has been completely re-recorded. The "Ocularis Infernum" will be released and have the never printed promo "Secrets Unveiled" as bonustrack and finally "Helveteshymner" will be released with three completely new tracks. Also we are currently working on material for an upcoming dvd that hopefully will be given birth by the end of the year, and of course we are always creating new material so we hope to enter a studio again next year for a new fullenght album.


Naahz, thank you for the interview, it’s always a pleasure to talk to you! Maybe I’ll see you again at a concert of Blodsrit! (The last words are yours)

I’m sure we’ll meet again, until then I salute you for shown interest in Blodsrit.

Review - "Ascension" von Sanguis



Interpret: Sanguis
CD: Ascension
Stil: Black Metal
Spielzeit: ca. 45 Minuten

1. Intro
2. I Saw The Fall of Idols
3. Chains
4. I Decline
5.Unter Feinden
6. My Curse
7. Abjuration
8. Ad Infinitum
9. Unsilent Storms in the North Abyss

Als erstes möchte ich mal Bloodred Horrizons Records danken, für die CD „Ascension“ von der österreichischen Band Sanguis. Leider, hat es ein wenig gedauert, bis ich mich diesem Werk zuwenden konnte, da ich viel um die Ohren hatte mit anderen Aufträgen… aber jetzt kommt die versprochene Rezension über „Ascension“!

Über die Band ist außerdem zu sagen:
Sie wurde im Jahr 1999 in Österreich gegründet. Die erste Veröffentlichung, eine EP, erschien ein Jahr später, namentlich „Mortal Art of Blood“.
In den Jahren darauf wurden weitere Alben aufgenommen: „Chaosgate Guardians“, „Infernum Infinitum“ und „Ascension“, welches ich ja hier beschreiben werde!


Jetzt aber mehr zum musikalischen Inhalt auf dieser Scheibe!
„Ascension“ startet mit einem Intro, welches sehr nach einer Beschwörung des folgenden Unheils klingt! Im Hintergrund der Flüsterstimmen, sind stampfende Laute zu hören (vermutlich von einer marschierenden Horde), diese Stampfer werden immer lauter, bis anschließend der erste „richtige“ Song beginnt…
Bei diesem Song, „I Saw The Fall of Idols”, erkennt man auch schon, um welche dunkle Klangkunst es sich bei „Ascension“ handelt. Musikalisch offenbar sehr an Bands wie Dark Funeral orientiert (auch Gesanglich), präsentiert uns die Band mit diesem Werk offenbar Tonkunst der geknüppelten Sorte des Black Metal!
Was mich an dieser Art von Musik generell immer gestört hat ist, dass die Melodien immer von den brachialischen Drums überdeckt werden, so, dass der Großteil der Musik dadurch zu Schaden kommt… natürlich geht es bei Geknüppel auch eher darum, eine Apokalyptische Stimmung aufzubauen, doch schade um die Melodie ist es dennoch…
Wie auch immer, was ich sagen wollte ist, dass dies bei „Ascension“ zum Glück nicht so der Fall ist!
Um auf den zweiten Track zum Beispiel zurück zu kommen: man hört die Melodie noch immer sehr schön raus, obwohl der Drummer ziemlich loslegt. Allerdings gibt es in diesem Lied auch sehr ruhige Parts. Der ca. 7minütige Song, ist gezeichnet von rasanten Drums, aber eben auch von ruhigeren Stellen, bei denen die Geschwindigkeit ein wenig nachlässt…

Über den Stil dieses Werkes, sollte mit der Beschreibung dieses Liedes auch schon genug gesagt sein… die kommenden Lieder ähneln sich halt leider ziemlich, aber wer auf Geknüppel steht, dem sollte das nichts ausmachen!
Der Stil erinnert mich, wie gesagt sehr an Dark Funeral, wobei andere Bands dieses Werk auch beeinflusst haben dürften… Der Gitarrist „Azazel“ ist übrigens auch Mitglied der steirischen Truppe „Asmodeus“, welche mich stilistisch auch sehr an Sanguis erinnert.

Wie bei Geknüppel zu erwarten ist, fehlt es leider ein wenig an Abwechslung, aber etwas sehr beschwörendes hat dieses Werk auf jeden Fall an sich!
Also Fans von Melodie: Hände weg, Freunde der Knüppelei: Reinhören lohnt sich bestimmt!

Sonntag, 11. Mai 2008

Interview - Harvst, Kaelt und Naavl von Vargsheim



(Kaelt von Vargsheim)

Grüß euch, Vargsheim Horde!

1) Nun zunächst einmal hätte ich gerne, dass ihr ein wenig über eure Band erzählt, da man wahrscheinlich (zumindest außerhalb Deutschlands) nicht viel von euch weiß!

Der Name Vargsheim steht für eine Art Zuflucht verlorener Wölfe, Krieger, die sich der heutigen Gesellschaft nicht zugehörig fühlen. Die Band entwickelte sich aus „Blutrunst“ und spielt erst live, seit dem Naavl am Schlagzeug sitzt. (Biographie auf vargsheim.de)

2) Ihr seid ja Teil der „Hounds of Hell“. Was genau ist das für eine Gruppierung?


Die Hounds organisieren einmal im Jahr das „Dead by Dawn“ in Wertheim, bei dem der Eintritt frei ist. Es ist eine Art Black Metal-Bruderschaft, ein Freundeskreis, der auch auf Konzerten anzutreffen ist. Wir gründeten die „Black Metal Horde Unterfranken“ und schlossen uns mit den Hounds of Hell zusammen.

3) Ihr habt euch bei einer Art „satanischem Ritual“ ablichten lassen, bzw. ihr habt für die Fotos vor einem riesigen Baphomet gepost. Verbindet ihr tatsächlich etwas mit Satanismus, oder wolltet ihr mit den Bildern etwas anderes Ausdrücken?

Der Baphomet ziert den Dachboden von den Brüdern Kaelt und Harvst. Er ist wie unsere Musik ein Zufluchtsort, an dem wir aber auch Feiern veranstalten. Wir praktizieren keine Rituale in dem Sinn, sondern der Raum stellt eher eine Huldigung des Black Metal Kultes dar. Wir wollten die Energie und Schwärze aus unseren Seelen in ihm auslassen. Das Split-Cover zeigt die Gegenüberstellung von Vargsheim und Hlidskjalf, deren Konzepte sich zwar ähneln, aber doch zwei verschiedene Welten sind, ein Kontrast zweier Extreme. Hlidskjalf ist das Soloprojekt von Naavl.

Mit welcher Art des Satanismus befasst ihr euch denn?

Unserer Meinung nach ist das alles eine Frage der Auslegung. Wenn man Satanismus als innere Stärke, Zielstrebigkeit, Freiheit und dem Willen, sich vor nichts zu beugen interpretiert, könnte man uns als Satanisten bezeichnen. Ansonsten verstehen wir unter einem wahren Satanisten etwas anderes. Unsere „drei Säulen der Inspiration“ bestehen aus Heroik, Black Metal und Rock´n´Roll.

Fliest das satanische Element von Vargsheim auch in eure Texte ein?

Nicht wirklich. Textlich wenn überhaupt eher ein heidnisches Element. Unsere Texte bestehen aber hauptsächlich aus unseren Emotionen, handeln beispielsweise vom Niedergang alter Werte. Wir wollen Atmosphäre schaffen.


Praktiziert ihr auch derartige Rituale oder ähnliches?

Eher im sauf-technischen und zerstörerischen Bereich!
Könnt ihr euch auch mit anderen Glaubensrichtungen oder Philosophien identifizieren?
Ist Rock´n´Roll eine Religion? haha, nein im Ernst; der ewige Kreislauf den keltische Knoten oder die Midgardschlange schon früher symbolisiert haben. Wir sehen uns nicht als wirkliche Heiden, Satanisten oder generell „Gläubige“. Wenn wir an etwas glauben, dann an uns selbst und unsere Mitstreiter, an unsere innere Kraft!


4) Eure Band ist ja noch recht jung… wie steht es mit eurem Bekanntheitsgrad derweil?

Wir hatten am Freitag unseren sechsten Auftritt und man hat gemerkt, die Fangemeinde wächst. Wir machen diese Musik für uns und die, die genauso fühlen. Seit dem wir live spielen, geht einiges voran!

5) Wie ist die „Szene“ so in eurer Gegend?

Eine Szene gibt es in Würzburg kaum. Wir gründeten die Horde, um die richtigen Leute zu verbinden. Wir lernten die Hounds of Hell kennen und konnten uns sofort mit jedem von ihnen identifizieren!

6) Habt ihr auch Kontakte zu anderen Bands?

Die BMHU besteht bis jetzt aus den Bands URLOG, ABGRUND, NARBELETH, HLIDSKJALF und VARGSHEIM. Wir pflegen mittlerweile regen Kontakt zu IMPERIUM DEKADENZ, wobei wir darauf noch bei den nächsten Fragen zu sprechen kommen. Ansonsten wären noch SCHATTENREICH zu erwähnen.

7) Das Cover eurer Demo ist ziemlich bunt für eine Black Metal CD, dennoch hat es einen gewissen Reiz… Wie seid ihr auf die Idee gekommen dieses Cover zu verwenden? Hat das bestimmte Gründe, oder hat es euch einfach gefallen? Hat das gar einer von euch gemalt?

Das Cover hat Harvst auf Leinwand gemalt. Das Motiv stammt ursprünglich aus einem alten Märchenbuch. Es stellt genau unser Konzept dar. Die Reiter, die keine Ruhe finden und nach dem Ort suchen, an dem sie inneren Frieden finden und nach dem Abendrot des Lebens sterben...

8) Habt ihr irgendwelche bestimmten Vorbilder?

Definitiv nicht.

9) Auf euren Werken sind ja zum Teil sehr ruhige Stellen… Welche Stile haben denn Einfluss in eure Musik, außer dem Black Metal?

Ein Beispiel: „Estranged“ von Guns´n´Roses hat das Lied „Als kein Morgen mehr kam „ geprägt! Auch klassische Rockstücke, Kiss und Metallica oder die neuen Shining nehmen Einfluss, sowie progressive Black Metal Bands und natürlich Paganscheiben, wie die von Bathory.

10) Ihr habt bereits vor einem Jahr oder so live gespielt, wenn ich mich nicht irre. Was war das damals für ein Gefühl für euch, das erste Mal auf der Bühne zu stehen?

Wir spielten vor einem dreiviertel Jahr auf dem oben genannten Dead by Dawn. Die Hounds waren davor auf zwei oder drei Proberaumauftritten anwesend, so hatten wir praktisch schon ein paar Fans. Der erste Auftritt war ein großer Schritt nach vorne, ein Erfolg nach langer Arbeit, der den Stein ins Rollen brachte. Man fühlte sich verstanden. Das Ganze noch mit Freunden zu teilen war eine bekräftigende Erfahrung.

Wie ist eure Musik beim Publikum angekommen?

Die Reaktionen waren durchweg gut, können uns nicht über ein schlechtes Publikum beklagen. Wir steigern uns bei jedem Mal und hoffen, die Leute berühren zu können. Wir versuchen aber auch eine gewisse Fetzigkeit an den Tag zu legen.

11) Ist für die Zukunft schon irgendetwas Bestimmtes geplant? Ein erstes offizielles Album z.B.?

Auf jeden Fall ist einiges geplant! Zunächst erst einmal die anstehenden Auftritte und eine 5er Split mit den Horde-Bands/-Projekten. Im Winter dann eventuell das Album.
Wir sind mittlerweile, zusammen mit Patrick aus der Schweiz, Live-Musiker für IMPERIUM DEKADENZ und werden die ersten Auftritte im Herbst geben. Unter anderem auf dem Dead by Dawn! Auch eine Split mit IMPERIUM DEKADENZ ist geplant...


Gut, ich bedanke mich sehr für das Interview mit euch, es hat mich sehr gefreut!
Wenn ihr noch etwas sagen wollt: nur zu!


Grüße an unsere Mitstreiter der Horde und der Hounds, sowie an Horaz und Vespasian! Die Verbundenheit mit euch gibt uns Kraft!

Danke fürs Interview!